Beim Fräsverfahren hebt eine mit Messern bestückte Kette (motorgetriebenen Fräse) den Rohrgraben aus, in dem dann das Rohr oder Kabel verlegt wird. Das alles geschieht im selben Arbeitsschritt, d. h. Öffnen, Verlegen und das Verfüllen mit Aushubmaterial passiert parallel. Dieses Verfahren eignet sich für Rohrdurchmesser von 50 bis 200 Millimeter, für spezielle Anwendungen auch bis 355 Millimeter. Die Verlegegeschwindigkeit pro Stunde liegt zwischen 100 und 300 Metern. Das Fräsverfahren ist im Gegensatz zum Pflugverfahren auch für schwierige Böden geeignet.
Es handelt sich um ein automatisiertes Fräsverfahren, bei dem das Gerät aus einer selbstfahrenden Fräs- und Verlegeeinheit besteht, die an einer Zugmaschine befestigt wird. Dahinter fährt ein nachgeschaltetes Fahrzeug mit einer Wiederverfüll- und Verdichtungseinheit. Das vom Fräsrad zerkleinerte Material wird seitlich ausgeworfen.
Die Verfüllung des Erdaushubs erfolgt mit Axialschnecken und wird mit einem Stampfer und dem Eigengewicht der Verfüll- und Verdichtungseinheit verdichtet.

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