Das Spülbohrverfahren eignet sich für die Verlegung von Kabelschutzrohren, Mikrokabelrohren und Mikrokabelbündeln. Es wird häufig zur Unterquerung von Wasserläufen oder zur Verlegung von Kabeln in ökologisch sensiblen Gebieten eingesetzt.
Die Einsatzgebiete umfassen den Bau von Wasser- und Gasleitungen, den Kanalbau, die Verlegung von Fernwärme- und Energieversorgungsleitungen sowie von Kommunikationsleitungen und Gewässerfassungen.
Es handelt sich also um eine im unterirdischen Rohr- und Kabelbau sehr weit verbreitete Technik, die viele Anwendungsbereiche abdeckt. Es können Kabelschutzrohre mit kleinen Durchmessern für Glasfaserkabel oder Stromleitungen, aber auch größere Rohre für den Pipelinebau verlegt werden. Bei diesem Verfahren können Rohre mit einem Durchmesser von bis zu 1000 Millimetern auf einer Verlegelänge von bis zu 1500 Metern verlegt werden

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