Bei der Verlegung in offenen Gräben existieren zwei Varianten: Zum einen die sandbettfreie Verlegung und zum anderen die Verlegung im Sandbett. Da die Sandbettung sehr kostspielig ist, wird oft Bodenaushub verdichtet und zur Verfüllung wiederverwendet. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Rohrleitungen durch Steine und Geröll einer höheren Belastung standhalten muss, da diese ansonsten beschädigt werden können. So muss vorher geprüft werden, ob das ausgewählte Rohrsystem für diese Belastungen geeignet ist. Alternative Möglichkeiten der sandbettfreien Verlegung sind das Pflug- oder Fräsverfahren.
Die zweite Verlegeart ist die Verlegung im Sandbett: Hier muss die Rohrleitungszone genau definiert werden. Die DIN 4124 „Baugruben und Gräben“ gibt genau vor, wie das zu geschehen hat, denn der Boden muss perfekt vorbereitet sein. Nach DVGW-Richtlinie W400-2 muss Sand oder Feinkies mit einer maximalen Korngröße von 22 Millimetern verwendet werden, um eine übermäßige Belastung der Rohre durch ungeeignete Baustoffe zu vermeiden.

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